| AAL Projekte am FZI |
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Aufgrund des demographischen Wandels und den damit verbundenen Das FZI stellt sich dieser Herausforderung mit der Durchführung verschiedener Forschungsprojekte in den Bereichen AAL und Gesundheitswesen. Hier bestehen enge Kontakte zu Endnutzern, die für eine Evaluierung von am FZI entwickelten Lösungen zur Verfügung stehen. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Projekten erhalten Sie auf den Projektseiten der entsprechenden Forschungsbereiche IPE und ESS oder auf den jeweiligen Webseiten. SOPRANOService-Oriented Programmable Smart Environments for Older Europeans
Dabei wird auf technischer Ebene eine flexible, dienstorientierte Ambient Middleware geschaffen, die in den jeweiligen Wohnungen oder Häusern installiert werden kann und flexibel unterschiedliche Sensoren und Aktuatoren anbinden kann. Mit Hilfe semantischer Technologien soll das SOPRANO-System im Hintergrund auf Änderungen der Umgebung, das Verhalten der Person oder explizite Kommandos reagieren. Bei der Entwicklung der SOPRANO-Middleware wird auf eine ontologiezentrierte Architektur und Entwurfsmethodik gesetzt, die zum einen auch in offenen Umgebungen eine hohe semantische Kohärenz bei der Integration sicherstellt, zum anderen den Einsatz aktueller semantischer Technologien ermöglicht. VitaBIT
Eine offene IT-Pflege-Plattform soll die Kommunikation und den sicheren Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten im Pflegeprozess rundum gewährleisten und bietet damit erstmals die Möglichkeit zur Kommunikation und Kooperation zwischen Hausarzt, Pflegedienstleister und mobilen Mitarbeiten und berücksichtigt dabei folgende Kriterien:
AMICAAutonomy, Motivation & Individual Self-Managment for COPD patients
Innovative verbesserte Versorgungsmodelle, mikrosystemtechnische Sensorik sowie Anreiz- und Feedbacksysteme bilden die Basis des AMICA-Vorhabens. Zur früheren Erkennung einer Verschlechterung des Zustandes des Patienten wird ein neuartiger, multifunktioneller Sensor entwickelt. Die in häuslicher Umgebung aufgenommenen Sensormessdaten werden in einer elektronischen Patientenakte gespeichert und bilden die Datenbasis für ein aktives Feedback- und Anreizsystem. Der Patient kann jederzeit Rückmeldung über seinen Gesundheitszustand einholen und erhält Vorschläge zum Selbstmanagement. Mit Partnern aus Medizin, Sozio-Technik, Mikrosystemtechnik und Ökonomie wird die gesamte Behandlungskette von COPD Patienten phasen- und schnittstellenübergreifend analysiert. Die AMICA-Projektlösungen sollen auf andere chronische Erkrankungen übertragbar sein. Somit können externe Motivation und Selbstanalyse kombiniert mit innovativen Präventionsmaßnahmen auch bei anderen chronisch kranken Menschen die Lebensqualität steigern und Kosten sparen. EasyCareTechnologie-unterstützte Dienstleistungen zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen In Deutschland wird zur Zeit über zwei Drittel der häuslichen Pflege von Angehörigen übernommen. Das Projekt EasyCare soll pflegende Angehörige hierbei effizient unterstützen, damit Pflegebedürftige optimal versorgt werden. Gesundheits- und Pflegedienstleister, Technologieentwickler und -anbieter entwickeln gemeinsam innovative Assistenzfunktionen und technologiegestützte Dienstleistungen aus den Bereichen Case Management, Coaching via Call Services, lokale Betreuung und Pflege, Pflegemonitoring und Assistenz durch ambiente Monitoringtechnologien. Ebenso ist eine zentrale Internet-Plattform mit einem integrierten Social Network geplant. Der Start des Projektes EasyCare ist für September 2009 geplant. Stroke Angel
Stroke Angel ist ein neues System, das nach dem Konzept „Time is Brain“ funktioniert und mit dessen Hilfe die schnelle und kompetente Versorgung von Schlaganfall-Patienten gesichert werden soll. Eine spezielle Software ermöglicht es dabei dem Rettungsassistenten bereits am Notfallort wichtige Informationen über den Patienten in das Gerät einzugeben und diese dann per Funkverbindung an das Zielkrankenhaus zu übermitteln. So kann sich das Ärzteteam im Krankenhaus bereits vor Eintreffen des Rettungswagens optimal auf den Patienten vorbereiten und wertvolle Zeit gewonnen werden. Cardio Angel
MS NursesPervasiv Computing bei der Behandlung und Therapie von Multiple Sklerose-Patienten In einem interdisziplinären Ansatz wird der klinische Einsatz von Activity Monitoring-Systemen für MS-Patienten im Hinblick auf medizinische, sozio-technische und ökonomische Aspekte evaluiert. Die Ergebnisse aus dieser Studie sollen als Ausgangsbasis für den breiten Einsatz innovativer Technologien in der medizinischen Aktivitätsanalyse dienen und dazu beitragen, neue Erkenntnisse über die Anwendung des Pervasive Computing in der Medizin zu gewinnen. Über einen Zeitraum von zwei Jahren werden MS-Patienten einer neurologischen Klinik gebeten, einen Activity Monitor eine Woche zu Hause zu tragen. Die gemessenen Bewegungsdaten werden anonymisiert analysiert und nach medizinischen Aspekten untersucht. Darüber hinaus haben die Patienten die Möglichkeit, die Alltagstauglichkeit der Technologie zu beurteilen. Ziel ist es, ausgehend von den identifizierten Bedürfnissen Handlungsmöglichkeiten für Anbieter von Dienstleistungen im Gesundheitssystem sowie politische Entscheidungsträger zu entwickeln. |

SOPRANO ist ein EU-Forschungsprojekt, das durch eine technische Infrastruktur älteren Menschen länger ein unabhängiges Leben in ihrer gewohnten Umgebung ermöglichen soll. Hierbei steht eine positiv besetzte Unterstützung im Vordergrund, die nicht nur in Problem- oder Notfallsituationen eingreift, sondern grundsätzlich die Lebensqualität von älteren Menschen verbessert.
Das Projekt VitaBIT beschäftigt sich mit der zentralen Frage, wie ambulante Pflege bereits heute effizienter, qualitativ hochwertiger und gleichzeitig kostensparend gestaltet werden kann.
Ziel des europäischen Projektes AMICA ist die Entwicklung eines telemedizinischen Disease-Management-Systems für Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD).
Rund 200.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Schlaganfall. Die ärztliche Betreuung direkt nach dem Schlaganfall ist für das weitere Leben der Betroffenen von entscheidender Bedeutung: nur wenn sofort mit der richtigen medizinischen Behandlung begonnen wird, können schwere Behinderungen oder ein im schlimmsten Fall tödlicher Ausgang vermieden werden.
Im Sinne einer verbesserten Versorgung von Herzinfarktpatienten sowie einer Verbesserung des Qualitätsmanagements wurden Anfang 2008 zwei telemedizinische Projekte ins Leben gerufen.